Mit ätherischen Ölen fit durch das Jahr!

Winterzeit

17.01.2018 | Tipps


Die letzte Jahreszeit ist der Winter – ihm wird das Element Wasser zugeordnet.

Der Volksmund sagt: „Der Winter bringt zweierlei auf einmal: Weiße Tage und schwarze Nächte.“

Auch den Menschen ist der Wechsel zwischen Winter und Sommer anzumerken. Der Biorhythmus ist gestört. Die lange Ruhezeit des Winters schraubt den Bedarf an Energie deutlich nach unten.

Ich als Frau spüre das enorm – mein Körper ist ausgelaugt, ich bin immer müde und gereizt. Da nutze ich die Macht der Dufthölzer. Holz-Düfte können frisch, exotisch, weich, samtig und süß sein. Für die Seele und Körper sind sie ein Genuss.

Ein herrliches Aroma vergisst unsere Seele nie. Denn Gerüche gelangen ohne Umwege ins limbische System, dem Sitz unserer Emotionen, und werden dort als Erfahrung verankert. So können sie unsere Gefühle beeinflussen – wie der Duft von Wald, Bäumen und Wurzeln.

Die Düfte von Hölzern sind Basisnoten und verflüchtigen sich innerhalb von 2 – 5 Stunden. Stamm und Zweige der Dufthölzer sind für Halt und die Struktur der Pflanzen verantwortlich. Sie geben Kraft, Halt und Ordnung. Besonders die Nadelbäume wirken auch stark reinigend – sie sind die Lunge der Natur. Harze und Baumöle schicken uns sofort auf eine Erholungsreise.

Im folgenden stelle ich Ihnen die Dufthölzer Latschenkiefer und Zeder vor.

Latschenkiefer

  • Latschenkiefer ist die grüne Lunge und gibt Raum zum Atmen.
  • Der Duft von der Latschenkiefer ist frisch, klar und waldig.
  • Herkunftsland ist Österreich (Wildwuchs)
  • Gewinnung: Wasserdampf-Destillation der Zweige ergibt ätherisches Öl.
  • Wirkung im seelischen Bereich: gibt Energie und Stärke.
  • Wirkung im Körperlichen Bereich: keimtötend über die Raumluft und bei Erkältungskrankheiten usw.

Tipp

Latschenkiefer passt sehr gut zusammen mit dem Duftöl „Weihrauch arabisch“ für atemstimulierende Einreibungen. Es ist auch traditioneller Sauna-Aufguss. Lieben Sie die Walddüfte? Dann ist dies der richtige Duft.

Rezept zum Durchatmen

Auf eine Kelle Wasser geben Sie eine Mischung aus diesen Duftölen:
2 Tropfen Eukalyptus
2 Tropfen Grapefruit
2 Tropfen Latschenkiefer
2 Tropfen Zirbelkiefer

Für den Duftstein oder die Duftlampe.

Vorsicht: ätherische Öle nie pur auf die heißen Steine geben. Ätherische Öle sind leicht entflammbar.

Dieses Rezept eignet sich hervorragend zur Luftreinigung in Raucherzimmern und schlecht gelüfteten Räumen.

Zeder

  • Der Duft der Zeder ist warm, holzig und männlich.
  • Herkunft: Atlasgebirge in Marokko und Frankreich (Wildwuchs)
  • Gewinnung: Wasserdampf-Destillation der Späne,  30 kg Zedernholzspäne ergeben ca. 1 kg ätherisches Öl.
  • Wirkung auf Körper und Seele: bei Angst, zu wenig Selbstvertrauen und nervöser Anspannung wirkt der Zedernduft sehr ausgleichend. Auch bei  Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden der Frau ist dieser Duft sehr erfolgreich an zuwenden.

Tipp

Mischen Sie aus 2 Tropfen Zedernöl und 50 ml Mandelöl ein Körperöl und massieren Sie es in die Haut ein.

Rezept für ein Entspannungsbad

Ein genussvolles Enspannungsbad ist gut für die Seele.

Mischen Sie

5 Tropfen Lavendelöl
4 Tropfen Petitgrain
2 Tropfen Rosengeranie
3 Tropfen Zedernöl

mit 2 EL Sahne und geben Sie diese Mischung ins Badewasser.

Eine tiefere Wirkung erzielen Sie, wenn Sie den Körper vor dem Baden trocken abbürsten, um die Durchblutung anzuregen und trockene Hautschüppchen zu lösen.

 

Machen Sie doch einen Waldspaziergang, atmen Sie die frische Winterluft ein und denken Sie dabei an das folgende Zitat:

„Glaube an die Kraft der Baüme, und du wirst ihre Stärke fühlen können.“
(Rita Keller 1941)

 


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